SEPTEMBER
09.2010


 

Punktlandung mit LCN


Themen

g+h/LCN. - Es lohnt sich, an g+h-Gewinnspielen teilzunehmen. Der folgende Erlebnisbericht unterstreicht einmal mehr, dass man mit g+h alles erleben kann. Diesmal ging es gen Himmel.

Ein Abenteuer der ganz besonderen Art erlebten die zehn Preisträger des g+h-Gewinnspiels, zu dem unser Fachmagazin gemeinsam mit dem Unternehmen LCN Issendorff alle g+h-Leser Ende letzten Jahres eingeladen hatte. Einmal selbst am Steuerruder eines Flugzuges sitzen und hoch am Himmel seine Runden fliegen, wer träumte nicht schon als Kind davon, und wer würde es sich als Erwachsener nicht gern schenken lassen? Für zehn g+h-Leser erfüllte sich dieser Traum vom 18. bis 20. Februar. Bei schönem Winterwetter fuhren wir gemeinsam auf den Hildesheimer Flughafen. Dort warteten die Fluglehrer bereits an drei sehr unterschiedlichen Maschinentypen, um schon kurz darauf mit ihren neuen Schülern aufzusteigen. Der/dem einen oder anderen sah man die Anspannung durchaus an, denn die meisten hatten nie zuvor in einem Ultraleichtflugzeug gesessen. Vom „Klassiker“, in dem hintereinander Platz genommen wird, über den ruhigen Eurostar bis hin zum Typ Dynamics, eine Art Sportwagen für den Himmelsausflug, konnte jeder sich eine seinem Temperament entsprechende Maschine wählen.

In die Sitze hineingezwängt, die Hosenträgergurte angelegt, den Kopfhörer samt Mikro aufgesetzt und schon starteten die Motoren. Während die Maschinen langsam auf die Startbahn zurollten, blickten die Partner der zeitgenössischen „Lilienthal-Familie“ manchmal etwas skeptisch auf die kleinen Maschinen mit ihrem kostbaren Inhalt, also auf Ehemann, Ehefrau oder Partner/in. Dass sich die Befürchtungen des Bodenpersonals in Grenzen hielten, war nicht zuletzt unseren drei Fluglehrern zu verdanken, gestandene Himmelsakrobaten, die einfach nichts aus der Ruhe zu bringen schien. Als Fluglehrer ist eine solche Grundhaltung sicherlich noch wichtiger als bei Fahrlehrern. In 1.000 Fuß Höhe angekommen, hatte jeder die Mög-lichkeit einmal selbst zu steuern und ein Gefühl für die sprichwörtliche grenzenlose Freiheit des Himmels zu bekommen. Da der Harz sich wie so oft von seiner rauen Seite zeigte, gingen die Flüge meist Richtung Hannover über das Messegelände hinweg nach Herrenhausen und schließlich über die Marienburg. Bei Sonnenlicht hatte jeder immer wieder neue faszinierende Vogelperspektiven auf die weiße Winterlandschaft und am frühen Nachmittag wurden alle vom „Bodenpersonal“ wieder empfangen.

Der Nachmittag dieses erlebnisreichen Tages war für eine Stadtführung durch Hildesheim reserviert. Mit etwas mehr als 100.000 Einwohnern ist es die kleinste Großstadt Niedersachsens. Kurz vor Kriegsende wurde dieser Inbegriff einer Fachwerkstadt fast vollständig in Schutt und Asche gelegt. Zunächst nur nach städteplanerischen Grundbedürfnissen wieder aufgebaut, hat Hildesheim seit den 80er-Jahren seine großartige Geschichte wiederentdeckt und in den Wiederaufbau sehr viel Geld investiert. So präsentiert sich der alte Stadtkern heute von seiner schönsten Seite. Und während einer Stadtführung wird der Besucher immer wieder sozusagen live mit der Geschichte konfrontiert. LCN-Inhaber Eberhard Issendorff konnte sich nur mit Mühe den Heiratsavancen eines „jungen Mädchens“ erwehren und bekam als Anerkennung für seine Haltung ein Gläschen „Luthertrunk“ serviert. An dieser 16%igen Medizin, die es nur hier gibt, erfreuten sich auch alle anderen Stadtrundgänger.

Den Ausklang des Abends bildete ein Essen im Firmensitz von LCN. Dort erhielten die Gewinner einen Einblick in die ausgesprochen interessante Geschichte des Unternehmens, in aktuelle Techniktrends und Neuentwicklungen. Die g+h-Redaktion freut sich schon jetzt, auch mit Ihnen auf Abenteuer-Tour zu gehen. Mitmachen lohnt sich immer. Und Dabeisein ist hier wirklich alles.

www.guh-elektro.de

www.LCN.de

Ausgabe:
g+h 02/2010
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