SEPTEMBER
09.2010


 

In eigener Sache


Technik

AEG Haustechnik. Im vergangenen Sommer wurden in unserem Verlagshaus 19 Kleinspeicher gegen sparsame Durchlauferhitzer getauscht. Ein guter Tipp von Elektrotechnik Jung und AEG.

Henrich Publikationen – hier erscheint neben sechs weiteren technischen Fachmagazinen auch die g+h Gebäudetechnik und Handwerk –ist ein kleiner, aber effektiver Verlag im Südwesten von München. Aufgrund der stetig wachsenden Mitarbeiterzahl, inzwischen sind es über 55, hat man sich 2005 entschlossen, die bis dahin gemieteten Büroräume gegen ein eigenes Verlagsgebäude einzutauschen. Die Wahl fiel auf ein 1996 erbautes Bürohaus in Gilching. In den insgesamt 19 Teeküchen, Waschräumen und Toiletten, also an weniger frequentierten Zapfstellen, waren Kleinspeicher-Geräte verbaut. Ein Dorn im Auge der g+h-Redaktion. Hier war natürlich bekannt, dass man kleine, abseits liegende Zapfstellen mit Klein-Durchlauferhitzern energiesparend und mit geringem Aufwand mit Warmwasser versorgen kann.

Aussagekräftige Zahlen für die Überzeugungsarbeit bei der Verlagsleitung lieferte Herr Heinz, Schulungsleiter bei AEG Haustechnik. Von ihm bekamen wir eine Berechnung, welche Kosten für Wasser und Strom im Raum München bei 19 Geräten eingespart werden können. Und das sind beachtliche 900 Euro. Realisiert wurde das Projekt mit Elektrotechnik Walter Jung aus dem benachbarten Gräfelfing. Herr Jung stammt aus dem Hause AEG und war dort im Kundendienst tätig. 1978, nach erfolgreicher Beendigung der Meisterschule, hat er sein kleines Unternehmen gegründet. Heute bewegt er sich mit zwei weiteren Kollegen im Außendienst und einer Mitarbeiterin im Innendienst neben allgemeinen Elektroinstallationen und Satellitenanlagen schwerpunktmäßig im Bereich Energiesparanlagen wie Wärmepumpen, Solaranlagen und eben Durchlauferhitzer.
Der Erfolg seines Geschäfts beruht auf intensiver fachmännischer Beratung. „Es ist ja nicht so, dass Durchlauferhitzer das Maß aller Dinge sind“, erzählt er, „es kommt darauf an, welche Anforderungen an das jeweilige Gerät gestellt werden.“ So würde er nie einen Klein-Durchlauferhitzer in der Küche einer mehrköpfigen Familie einbauen. „Das bringt nichts, so ein Gerät erreicht je nach Durchflussmenge 30 bis 40 Grad Celsius. Damit kann man kaum Geschirr spülen. Da empfiehlt sich eher ein Ober- oder Untertischspeicher“, ergänzt er. Anders hat er es bei uns im Haus angetroffen. Hier wurden pro Zapfstelle fünf Liter Wasser bevorratet und permanent aufgeheizt.
Das ist jetzt anders. Jetzt wird nur noch Energie verbraucht, wenn ein Mitarbeiter den Wasserhahn aufdreht und sich die Hände wäscht. „Sie kennen doch sicher die Werbung: Jetzt zahl ich. Jetzt zahl ich nicht“, sagt er lachend. Nach so viel Überzeugungskraft hat man sich im Gilchinger Verlagshaus für den Klein-Durchlauferhitzer MHT für den offenen Bereich von AEG entschieden. Die Geräte bieten hohe Leistung und Wirtschaftlichkeit auf engstem Raum – ohne Bereitschaftsstromverbrauch. Außerdem entfallen praktisch auch die Leitungsverluste, da die Zuleitungen zum Zapfhahn so kurz sind. Zur Versorgung eines Handwaschbeckens reicht das 3,5-kW-Gerät, ein Kaltwasseranschluss und eine Steckdose mit 16 Ampere Absicherung. Das drucklose MHT-Gerät wurde wahlweise mit Einhebelmischer und Zweigriff-Armatur eingebaut. Für einen problemlosen Anschluss wurden T-Stücke und Druckschläuche mitgeliefert. Um eine optimale Wasserverteilung sicherzustellen, haben Herr Jung und sein Mitarbeiter anstelle von Perlatoren noch Strahlregler an die Armaturen geschraubt und hatten nach Beendigung der Arbeiten wieder einen zufriedenen Kunden. Und davon gibt es einige.

Der Wirkungskreis des Unternehmens erstreckt sich von Gräfelfing im Münchener Südwesten über Fürstenfeldbruck, Dachau und Augsburg bis in den Münchener Osten. Und das vorwiegend durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Zu seinen Kunden zählt unter anderem der Lebensmitteldiscounter Lidl, in dessen Augsburger Märkten Wärmepumpen eingebaut wurden. So gesehen war Gilching wohl eher ein kleiner Auftrag. „Nein“, dementiert Walter Jung, „bei uns gibt es keine kleinen Aufträge. Bei uns wird jeder Auftrag gleichbehandelt. Unsere Kunden kommen, um sich beraten zu lassen, und da ist es mir egal, ob ich ein Gerät oder 20 oder 50 verkaufe.“ Wesentlich sei für ihn, dass seine Kunden eine sinnvolle Lösung im Haus haben. „Unzufriedene Kunden sind nicht gut fürs Geschäft“, ergänzt er abschließend.
www.elektro-jung-partner.de

MTD (geschlossen) und MTH (offen)

Das integrierte Geräte-Konzept mit Blankdraht-Heizsystem macht es jetzt möglich, dass auch 5,7 kW Anschlussleistung auf engstem Raum untergebracht werden können. Die Geräte sind für Über- und Untertischmontage geeignet.
Weil das Wasser nur während es Zapfvorgangs erwärmt wird, entfallen die bei Speichern üblichen Bereitschaftsstromverluste. Gegenüber anderen Versorgungsarten ermöglichen die Geräte bis zu 66 Prozent Energie- und bis zu 50 Prozent Wassereinsparung.
www.aeg-haustechnik.de

Ausgabe:
g+h 01/2009
Unternehmen:
Bilder:

 

 

 

 

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